Es wird geforscht – die Forschungsprojekte im Bereich FM

 

 

Ergebnisorientierte Reinigung unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, sozialer Wirkung und Mieterzufriedenheit

Projektbeteiligte:

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Josef Kraus (Projektleiter)

Katharina Götzen, M. Sc.  (wissenschaftliche Mitarbeiterin)

 

Ergebnisorientierte Reinigung (EoR) als vordefinierter Qualitätsstandard steht im Konflikt zur leistungsorientierten Reinigung. In diesem Forschungsprojekt stehen Nachhaltigkeit, soziale Wirkung und Mieterzufriedenheit im Fokus. Die Reinigungsdienstleistung ist geprägt von starkem Zeit- und Kostendruck, der sich negativ auf die ausführenden Personen und auf das Reinigungsergebnis auswirken kann. Der ständige Preiskampf unter Dienstleistungsunternehmen erfordert heute Agilität und Optimierung, die eine Antwort finden: Ergebnisorientierte Ausführung der Leistung.

 

Die Ziele des Projekts sind:

  1. Die Schaffung sozialverträglicher Bedingungen für Arbeitnehmer bei gleichbleibendem Zeit- und Kostendruck.
  2. Schaffung von Zufriedenheit aller am Prozess Beteiligten (Nutzer, Arbeitgeber, Arbeitnehmer).
  3. Optimierung der angewandten ergebnisorientierten Reinigungsmethodik und Erhöhung der Nachhaltigkeit.
  4. Erarbeitung eines Modells zum prozessorientierten Vorgehen bei der ergebnisorientierten Reinigung.

 

Das Projekt wird mit Mitteln der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert und an der Beuth Hochschule für Technik durchgeführt.

 

 

 

Workplacemanagagement: Erforschung und Entwicklung eines Scoringmodells zur Qualitätsbewertung von Workplace Management

2016 – 2018

Workplacemanagagement: Erforschung und Entwicklung eines Scoringmodells zur Qualitätsbewertung von Workplace Management

Die Erforschung betrifft die Entwicklung eines Scoringmodells zur Bewertung von unterschiedlichen Büro-Arbeitsplätzen, einschließlich den Arbeitsplatzumgebungen. Ziel soll es sein, mit Hilfe dieses  Scoringmodells ein Benchmarking so durchzuführen, dass für das gesamte Workplace Management eine Optimierung erkennbar wird, die dann auch von den am FuE-Projekt beteiligten Firmen in der Praxis umgesetzt werden kann.

Es gibt schon einige Bewertungsmodelle in der Forschung, die die ergonomischen Bedingungen oder die Sicherheitsanforderungen eines Arbeitsplatzes betrachten, aber Modelle, die die Qualität eines Arbeitsplatzes bewerten, die Arbeitsumgebung bis hin zu den Arbeitsprozessen beinhalten – das gibt es noch nicht.

Am  13.04.14 fand das Facility Management Kolloquium in Berlin statt mit dem Titel: „Arbeitswelten werden mobiler – Herausforderung für das Facility Management“. Mit dabei war auch ein Vortrag von Frau Prof. Dr. Banghard mit dem Titel: „Gibt es den guten Arbeitsplatz?“ Der damalige Stand der Forschung und das Scoringmodell, das bis dahin von Frau Prof. Dr. Banghard entwickelt wurde, wurde da einer breiten Fach-Öffentlichkeit vorgestellt und fand eine positive Beachtung.

Daraufhin entstand die Zusammenarbeit mit der BAUAKADEMIE, Berlin . Gemeinsam mit der BAUAKADEMIE, der der Beuth-Hochschule und 12 beteiligten Firmen wird nun ein spezielles Scoringmodell für das Workplace-Management von Büroarbeitsplätzen erarbeitet, das insbesondere auch die Erfahrungen der einzelnen Firmen mit den Kriterien berücksichtigt. Unter dem Begriff „WorkPlaceForum-Vision und Wahrheit“ startete dieses Forschungsvorhaben im August 2016.

Ab 2018 erfolgen die Dateneingaben der beteiligten Firmen, um so nicht nur ein Benchmarking zu erhalten, sondern daraus auch ein Leitfaden zu entwickeln, für die Neugestaltung von innovativen Büro-Arbeitsplätzen für die Zukunft.

 

 


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Analyse von Stand und Auswirkungen des Projektmanagements in der Immobilienwirtschaft
Handlungshinweisen für den effektiven Einsatz von Prozessen

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